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Empathie: die wichtigste Führungskompetenz

Empathie ist laut Forschung die wichtigste Führungskompetenz. (Artikel im Forbes Magazine - hier)



Da fragt sich ein Schelm wie ich:


Warum ist diese Kompetenz dann bei so wenigen Führungskollegen vorhanden?



Empathie, Wertschätzung, gemeinsamer Erfolg


Ein Vorgesetzter, der ein echter Leader ist, kennt sein Team, denn er ist ein operativer Teil von diesem. Er weiß genau um die Stärken und die Schwächen jedes einzelnen Teammitglieds.


Weil er sich mit seinem Team beschäftigt.


Weil er zuhört.


Weil er eine Beziehung zu seinem Team aufbaut, zu jedem einzelnen.


Eine Beziehung, die über das Berufliche hinausgeht. Denn das bedeutet Wertschätzung, aus der heraus eine Vertrauensbasis innerhalb des Teams entsteht, die den Leader als einen Teil des Ganzen einschließt.


Und es ermöglicht auch, etwaige Einflüsse von außen, die das Team in seiner Zusammenarbeit beeinflussen könnten, frühzeitig zu erkennen.


Ein Leader weiß das Know-how jedes Teammitglieds zu schätzen und richtig einzusetzen. Denn er sieht anderes Know-how nicht als Bedrohung für seine Person oder seine Stellung, sondern als wertvollen Input für das gemeinsame Ziel.


Deshalb ist er auch bestrebt, das Know-how des Teams stetig auszubauen, indem er sein Team coacht und fördert. Auch über das eigene Beispiel in konkreten Projekten. Damit jedes "Zahnrad" ineinandergreift und die Maschine stetig antreibt.


Wertschätzung und gemeinsamer Erfolg können Berge versetzen.


Das gilt in guten Zeiten genauso, wie in schlechten. Covid 19 bedeutet für viele Bereiche und Branchen kaum noch tragbare Einschränkungen, die oftmals bis an den Rand der Existenz gehen und teilweise leider darüber hinaus. Ein Team, das in guten Zeiten zusammensteht, weil es sich vertraut und auf den "Wir"-Faktor setzt, hält auch in schlechten Zeiten eher zusammen.


Ein Leader kann auf dieses Gebilde positiv einwirken.


Indem er das tut, wirkt er gleichzeitig auf die Unternehmensmarke ein. Denn das Wir"-Gefühl, das authentisch nach innen gelebt wird, wirkt auch nach außen glaubhaft. Das erzeugt Vertrauen. Und Vertrauen ist die Basis: ob in Richtung Geschäftskunden, Endkunden oder potenzielle Mitarbeiter.


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Thorsten Czerwinski,
Berater für Markenführung
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Thorsten Czerwinski
  • 50 Jahre, verheirat, zwei Kinder
  • wohnhaft in Bad Endorf, Bayern
  • gebürtiger Dortmunder und Freund des BVB
  • leidenschaftlicher Bergsteiger und Mountainbiker
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