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Performance schlägt Brand

Es ist ja nichts Neues, dass viele Unternehmen auf Performance Marketing setzen. Denn wie der Name schon sagt, geht es um Leistungen, die natürlich skalierbar sein sollen. Schließlich möchte die Verantwortlichen wissen, was sie für das eingesetzte Marketing-Budget zurückbekommen.


Oder anderes gesagt: Es geht darum, herauszufinden, über welche Kanäle man seine Zielgruppe am effektivsten über das vorhandene Budget erreicht, um eine möglichst hohe Anzahl von Leads zu generieren und den größtmöglichen Umsatz zu erzielen.


Lead- und Umsatzgenerierung, das sind die beiden Zauberwörter - gerade auch bei startups, wie ich immer wieder feststelle.


Manchmal hat man sogar das Gefühl, als handle es sich dabei um Allheilmittel.


Die gleichen Unternehmen erzählen mir auf meine Frage, was denn für die Marke und deren Entwicklung unternommen würde, dass man sich darum kümmere, sobald die Zahlen stimmten. Denn Markenentwicklung koste schließlich nur Geld, man verdiene nichts damit.


Spätestens hier hebe ich dann meine Hand.


Natürlich kann ich verstehen, dass ein startup Vollgas in Sachen Performance gibt. Schließlich wollen mögliche Investoren regelmäßig Ergebnisse und eine Weiterentwicklung sehen.


Dennoch rate ich immer, die Marke und deren Entwicklung nicht zu vernachlässigen.


Denn die Marke bildet die Grundlage für die Performance eines Unternehmens und dessen langfristigen Erfolg.


Deshalb sollte deren Entwicklung inkl. einer eindeutigen Markenpositionierung am Anfang stehen. Das Terrain, dass das Unternehmen für seine Marke im (Unter-)Bewusstsein seiner Zielgruppe einnehmen möchte sollte bestimmt und abgesteckt sein, bevor man damit anfängt, den Acker zu pflügen und die Saat auszubringen.


Erfolgreiches Performance Marketing basiert auf einer klugen Markenführung! (und nicht umgekehrt!)


Und die passiert nach innen und von dort nach außen. Sie beeinflusst das Denken und Handeln der Mitarbeiter, macht diese zu Verbündeten der Sache (Marke), so dass diese die Marke wie selbstverständlich nach außen vertreten.


Doch die Markenführung bedeutet in einem Unternehmen noch viel mehr, indem sie sämtliche Unternehmensbereiche beeinflusst, auch die Bereiche F&E, Marketing, Vertrieb, Beschaffung, ... Denn über die Markenpositionierung steht das Unternehmen bei seiner Zielgruppe im Wort, indem es dieser ein einzigartiges Versprechen gibt, welches immer wieder überprüft und ggf. angepasst werden muss.


Die Positionierung im Markt benötigt eine solide Basis - Ihr Marketing. Über das Sie Ihre Expertise, Ihre Erfolge sowie mögliche Entwicklungsschritte kommunizieren können. Um so sukzessive Awareness, Information und Identifikation aufzubauen.



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Thorsten Czerwinski,
Berater für Markenführung
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Thorsten Czerwinski
  • 50 Jahre, verheirat, zwei Kinder
  • wohnhaft in Bad Endorf, Bayern
  • gebürtiger Dortmunder und Freund des BVB
  • leidenschaftlicher Bergsteiger und Mountainbiker
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