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4 Tipps für eine erfolgreiche Markenführung in der Krise

Tipp 4: Stellen Sie Ihre Mitarbeiter in den Mittelpunkt


"Kluge Marken stellen ihre Mitarbeiter in den Mittelpunkt. Bei den anderen sind sie nur ein Mittel. Punkt."

Karsten Kilian


Einer der größten Fehler, die man bei der Markenführung machen kann, ist, die Mitarbeiter nicht richtig einzubinden, sie im Dunkeln zu lassen, sie vor vollendete Tatsachen zu stellen. Es gibt nicht immer nur gute Tage. Doch gerade an den schlechten Tagen zeigt es sich, wie fest der Zusammenhalt innerhalb eines Unternehmens ist, wie stark sich die Mitarbeiter mit einer Marke identifizieren und was sie aus dieser Identifikation heraus bereit sind, für die Marke zu tun. Beispielsweise in einer Krise.


Die Mitarbeiter sind das höchste Gut eines Unternehmens. Zumindest sollten sie das sein! Denn das schafft Identifikation, erhöht das Commitment und verbessert die Leistungen. Ziel der internen Markenführung sollte es also sein, eine Identifikation der Mitarbeiter mit „ihrer“ Marke zu erreichen und die Markendentität im Mitarbeiterverhalten zu verankern.




Mitarbeiterorientierung

Schaut man sich heute Corporate Wesbites an, dann liest man nahezu überall, wie wichtig der Teamgedanke sei und jeder einzelne Mitarbeiter im Team: „Der Mitarbeiter steht im Mittelpunkt“. Ein Unternehmen, dass die Wichtigkeit des Teamgedankens extra kommunizieren muss - ich weiß ja nicht ... Eine Krise wie die Corona-Krise ist der ideale Zeitpunkt für diese Unternehmen, die nach außen kommunizierte Mitarbeiterorientierung nach innen tatsächlich zu leben.


Bei allen Aktivitäten des Unternehmens muss deutlich werden: Alle im Unternehmen ziehen an einem Strang. Die Führungskräfte gehen mit gutem Beispiel voran. Das "Warum tun wir das" ist jedem Mitarbeiter klar. Und jeder Mitarbeiter erhält die Unterstützung vom Unternehmen, die er benötigt um seine bestmögliche Leistung zu bringen - für den gemeinsamen Erfolg.





Kümmern


Klug geführte Marken sehen eine Krise wie Corona als Chance. Deshalb lassen sie es auch nicht zu, dass eine Krisenstimmung bei den Mitarbeitern aufkommt. Vielmehr verstärken sie das Gemeinschaftsgefühl und den Zusammenhalt und schauen nach vorne. Auch oder erst recht aus dem Homeoffice heraus. Dann finden regelmäßige Townhall Meetings eben online statt, in denen dann Erfolge gemeinsam gefeiert und Neuigkeiten zeitnah kommuniziert werden. Gleichzeitig hilft es den Mitarbeitern im "Zwangs"-Homeoffice, dass ihnen die Decke nicht komplett auf den Kopf fällt.


Corona bringt für jeden Mitarbeiter unterschiedliche Herausforderungen. Die Arbeit im Homeoffice, getrennt vom Team, getrennt von den Kollegen ist das eine. Hinzu kommen Versorgungsengpässe: sei es Home-Schooling, sei es eine komplette Quarantäne. Auch hier ist das Unternehmen unterstützend gefragt. Auch hier bietet es sich an, die Mitarbeiterorientierung ins richtige Leben zu übertragen. Sie in Richtung und für die Mitarbeiter zu leben.


Auch die Konsumenten erwarten übrigens, dass sich die Unternehmen in der Krise um ihr Personal kümmern. Geschieht das glaubwürdig, sind sie bereit an anderer Stelle Einschränkungen zu akzeptieren, zum Beispiel beim Service.

Eine persönliche Anmerkung

Zum Thema Homeoffice abschließend nur soviel: Ein Unternehmen außerhalb des produzierenden Gewerbes, das jetzt immer noch Probleme damit hat, seinen Mitarbeitern Homeoffice zu ermöglichen, weil die Arbeit dort nicht sorgfälltig genug erledigt werde, sollte sich komplett hinterfragen! Und zwar nicht nur in Bezug auf das Vertrauen gegenüber den Mitarbeitern! Denn Corona zeigt, dass Home-Office und flexible Arbeitsmodelle funktionieren.


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Thorsten Czerwinski,
Berater für Markenführung
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Thorsten Czerwinski
  • 50 Jahre, verheirat, zwei Kinder
  • wohnhaft in Bad Endorf, Bayern
  • gebürtiger Dortmunder und Freund des BVB
  • leidenschaftlicher Bergsteiger und Mountainbiker
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